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Total verspielt. Berliner Topadressen für Geschenke und Spiele
Jedes Jahr das Gleiche: Was schenken zu Weihnachten? PRINZ kennt besondere
Shops für außergewöhnliche Geschenke. Plus. Berlins beste Spieleläden
GWINDI, Kastanienallee 6, Prenzlauer Berg, Tel. 44 32 82 44,
Mo-Fr 11-20, Sa 10-18 Uhr, U2 Eberswalder Straße, www.gwindi.net
T-Shirts und Taschen ist das Hauptthema dieses ausgefallenen Souterrain-Ladens.
Daneben gibt es Hunderte weitere Artikel, die man nicht braucht, aber gut gebrauchen
kann. Krass angesagt dieses Jahr für die Dame Accessoires von Kult-Comic-Figur
Emily the Strange. Dazu gehören T-Shirts, Gürtel, Taschen, Bauchnabel-Piercings,
Uhren, Ohrringe, was frau heute sonst so braucht. Auch Playboy-Schmuck und Outfit
sind in, seit Herbst gibt es auch eine Männerlinie. Idealer Laden zum Bummerln
und für Last-Minute-Shopping. Zweites Geschäft in der Hellersdorfer
Promenade 9.
PRINZ BERLIN, Dezember 2005, Seite 108
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Shopping in Berlin. Schön & Schräg
GWINDI. Actionfiguren, Fan-Devotionalien von Biene Maja bis zum Herrn der Ringe
und natürlich die von allen Eltern gefürchteten Sammelkarten von Pokemon
und Yu-Gi-Oh!. Liebevoll sortiert, bietet der Laden neben aktuellen Bestsellern
auch Postkarten, Poster und Kultiges für Erwachsene von Alprausch, Emily
Strange, Playboy-Accessoires, Pucca und Hello Kitty. Großer Onlineshop.
Prenzlauer Berg, Kastanienallee 6, U Eberswalder Straße, Tel. 44 32 82
44,
Mo-Fr 11-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.gwindi.net
Zitty, Shopping in Berlin 2005, Seite 123
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Shopping. Szene-Boulevard Kastanienallee. Berlins neue Fashion-Meile
GWINDI, Kastanienallee 6, Prenzlauer Berg, Tel. 44 32 82 44,
Mo-Fr 11-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr, U Eberswalder Straße, EC, www.gwindi.net
Tausend Kleinigkeiten, die niemand braucht, die das Leben aber schöner
machen, findet man in diesem Souterrain-Laden. Hello-Kitty-Accessoires und Comichelden
aus Southpark und den Simpsons zieren die Regale. Ideal für ausgefallene
Geschenkideen - denn wer will schon was Nützliches geschenkt bekommen?
PRINZ BERLIN, Topguide Berlin 2004, S. 40
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Szene. Kastanienallee:
Kiezportrait. Allee der Eitelkeiten Das ist zur Zeit Berlins angesagtester
Kilometer. Auf der Kastanienallee shoppt und feiert die Szene. Bei Tag und Nacht.
Alles über die neuesten Hot Spots
"Am 103 trifft das überstylte Mitte auf die Kastanienallee. Hier
regiert das Aussehen. Ungeschminckt geht nicht. Sportschuhe sind hier immer
Sneakers in teuren Sondereditionen, und wer einen Milchkaffee bestellt, bekommt
grundsätzlich einen Latte Macchiato", beschreibt Min Jie (29) seinen
Kiez. Er muss es wissen. Kaum eine Szenebar, hinter der er nicht selbst schon
Drinks gemixt hat. Auch im 103 hat er schon gearbeitet, gelegen an Deutschlands
angesagtester Ecke, der Kastanienallee am Zionskirchplatz. Wie ein Leuchtturm
für Trendbewusstsein erhebt sich hier das Lokal. So cool, dass es eigentlich
einen Türsteher braucht, und so hip, dass sein wirklicher Name am besten
nur Insidern bekannt sein soll: "Das 103 ist die Grenze. Dort beginnt der
Prenzlauer Berg. Die Mittestyler haben hier Blut geleckt du gingen fortan auf
Entdeckungsreise durch den Kiez." Und es gibt viel zu erkunden. Das junge,
kreative Potenzial Berlins, jahrelang in der New Economy gebunden, sucht nach
neuen Einnahmequellen. Im Wochenrhythmus eröffnen neue Boutiquen und Bars.
Darunter kreative Geschäftsideen: Im LUXUS INTERNATIONAL werden Regalböden
pro Meter an Jungdesigner vermietet. GWINDI importiert trendige Accessoires
aus Asien. Das Café AN EINEM SONNTAG IM AUGUST bietet durchgehend ein
Frühstücksbuffet für 3 Euro an. Im neuen SECOND HAND wird die
eigene Adresse gleich als Shirt-Motiv verwendet: "Kastanienallee"
und "Oderberger Straße" sind die beliebtesten Motive. Lise (31)
ist Künstlerin, sie arbeitet in Mitte und wohnt an der Kastanienallee:
"Ein Spaziergang auf der K-allee ist Inspiration pur! Überall das
pralle Leben. Die Straße schläft nie. Von meinem Zimmer im dritten
Stock höre ich die ganze Nacht ein angenehmes Gemurmel." Verträumt
blickt sie die Straße entlang: "Die einzigen Menschen, die hier wirklich
auffallen, sind die Normalen!"
Die Kastanienallee als Laufsteg der Eitelkeiten? Ein beliebiger Wochentag.
Gegen 12 Uhr beginnt die Frühstückszeit im SCHWARZSAUER. Anne (28),
nach eigener Definition Barschlampe im WMF und Icon: "Wenn du hier vorbeiläufst,
ohne dass mindestens einer hysterisch deinen Namen ruft, dann bist du total
out!", sagts und dreht den Kopf. Soeben schrie jemand hysterisch ihren
Namen. Die Begrüßungszeremonie beginnt. Ein oft gesehenes Bild auf
der Kastanienallee. Für das obligatorische Küsschen links und rechts
nimmt man sich Zeit. Eine schräge Steigerung ist der Handschlag mit folgendem
Küsschen. Dabei wird die Hand aber nur bei den Fingerspitzen gegriffen.
"Es wird wirklich Zeit für einen Kastanienallee-Knigge", versichert
uns Michel (25) und nuckelt lässig an seiner Afri-Cola in formschöner
Flasche: "Ich habe hier im Kiez schon viele illegale Partys gefeiert. Die
Outfits sind wilder denn je, und ein Ende des Irrsinns ist nicht absehbar. Die
Farben der Schweißbänder verursachen bei mir mittlerweile schon Kopfschmerzen."
Er zeigt in Richtung HASIPOP in der Oderberger Straße, einem Hort für
farbiges Design, ein Ort nicht von dieser Welt: "Die entwerfen Kleidung
für hier, jenseits des Mauerparks trägt das keiner."
Die Kastanienallee - ein isoliertes soziologisches Experiment? "Die Straße
ist gar nicht so extrem, und schon gar nicht isoliert! Es ist nun mal die Hauptstraße
von Prenzlauer Berg. Alles, was im Bezirk passiert, hat auf diesem Kilometer
sein Epizentrum." Thomas (31) lebt schon seit Jahren sein vis-a-vis vom
PRATER. Er hat hier seine kleine Agentur: "Mit Laptop wird die gesamte
Straße zum Büro. Meine Meetings lege ich in die Bars. Derzeit am
liebsten im neuen Café vom Verein Magnet Mitte, dem FCM oder dem KANI."
So funktioniert die Kastanienallee - Wohnzimmer und Catwalk der eitlen Hauptstadt-Szene.
HENDRIK V. BODENHAUSEN
PRINZ BERLIN, September 2003, Seite 90/91
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Leserbriefe. Hier kommt Ihr zu Wort ... "Yu-Gi-Oh!"-Karten
Liebe Screenfun-Redaktion, gibt es eine Adresse, an die ich mich wenden kann,
wenn ich bestimmte "Yu-Gi-Oh!"-Cards haben möchte? (echte Karten!)
Ich hätte nämlich unheimlich gerne den Schießdrachen (Barrel
Dragon)! Michael, per Brief
Hi Michael, hier ein Sammelkarten-Versand, der auch "Yu-Gi-Oh!"-Karten
einzeln verkauft: "Gwindi", im Internet unter www.gwindi.net oder
telefonisch unter (030) 44 32 82 44. Übrigens, die erste "Yu-Gi-Oh!"-Weltmeisterschaft
in New York gewann Ng Yu Leung aus Hongkong mit seinem "Drop-off-Control-Deck".
Infos zu Turnieren und Tipps zum Spiel findest Du unter www.etcg.de
BRAVO Screenfun, Oktober 2003, Seite 119
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