DIE OGERKÖNIGREICHE
Weit im Osten der Alten Welt liegen die wilden Ogerkönigreiche.
Zwischen den gefrorenen und öden Bergen dieses Reiches leben die
Oger; hässliche, gewalttätige Monster, die alles töten
und verschlingen, was sie fangen können. Ein einzelner Oger ist stark
genug, um einen Bauernhof oder ein Dorf zu zerstören, doch die zusammengewürfelten
Armeen, die von den Heimatländern der Oger aus westwärts ziehen,
können ganze Imperien zerschmettern.
Das Weltbild und die Religion der Oger drehen sich gänzlich ihren
unstillbaren Hunger, der wie eine unlöschbare Flamme in ihren Bäuchen
brennt. Einst von einer furchtbaren Katastrophe heimgesucht, durch einen
einschlagenden Meteoriten dem Zorn des Großen Schlunds erlegen,
wurden sie dezimiert und aus dem Osten in die Trauerberge getrieben. Seitdem
ist er ihr Gott und ihre Verehrung das Fressen, durch das allein sie mit
ihm in Kontakt treten können. Und sie verehren ihren Gott sehr eifrig
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